5 REISEFIEBER TIPPS
DIE EINEN LANGSTRECKENFLUG ANGENEHMER MACHEN


Ein Langstreckenflug ist der Horror vieler Fernreisender. Flugzeiten von 9-15 Stunden müssen in Kauf genommen werden, um an die ferne Wunschdestination zu kommen. Wir habe nun ein paar Tipps und Tricks, die euren nächsten Langstreckenflug angenehmer machen!


 

1. Online Check In – Sucht euch den besten Platz im Flugzeug

Wichtig ist, dass ihr den Online Check-in benutzt. Bei den meisten Airlines könnt ihr mindestens 72 Stunden vor dem Flug schon einchecken, euren Sitzplatz wählen und die Tickets ausdrucken. Ich empfehle euch trotzdem, nicht zu früh einzuchecken, weil dann die anderen 300 Passagiere nach euch einchecken und sich direkt neben euch setzen werden. Am besten 24 bis 36 Stunde vorher, dann haben schon viele reserviert, aber die Auswahl ist immer noch groß genug, um einen guten Sitz zu bekommen. Wer unter Flugangst leidet, der sollte versuchen, so weit vorne wie möglich sitzen, hier wackelt das Flugzeug bei Turbulenzen nämlich am wenigsten. Dort einen guten Sitz zu bekommen, gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig. Alle anderen sollten auf jeden Fall nach hinten. Die Passagiere, die nämlich nicht online eingecheckt haben, werden von den Mitarbeitern meistens der Reihe nach, von vorne nach hinten platziert. Wenn das Flugzeug also nicht ausgebucht ist, sind mit etwas Glück ganz hinten noch einige Plätze frei. Hinten ist in vielen Flugzeugen der Gang auch etwas breiter, sodass ihr mehr Platz zum Aufstehen und für ein paar Dehnübungen habt.

Fenster oder Gang?
Schöne Aussicht hin oder her, bucht auf Langstreckenflügen lieber einen Gangplatz. Man kann jederzeit auf die Toilette gehen oder auch mal die Beine ausstrecken. Die Toiletten sind hinten ab und an sogar größer und sauberer, weil die Masse der Fluggäste immer auf die vorderen Toiletten geht.

Als erster einsteigen oder doch lieber warten?
Ein weiterer kleiner Kniff, den ihr anwenden könnt, ist, relativ spät ins Flugzeug einzusteigen. Wenn schon so gut wie alle anderen Passagiere an Bord sind, lauft auch ihr durch das Flugzeug von vorne nach hinten und versucht ein Auge auf euren Platz ganz hinten im Flugzeug zu werfen. Sieht es da ziemlich leer aus, könnt ihr euren reservierten Platz ansteuern. Ansonsten lauft einfach an den Reihen vorbei – wo auch immer eine komplette Reihe leer ist, oder vielleicht nur noch ein weiterer sitzt, bleibt ihr stehen, schaut professionell auf eure Bordkarte, nickt, und lasst euch auf dem freien Platz nieder. Ganz häufig habt ihr so eine ganze Reihe für euch alleine. Ihr braucht euch auch keine Sorgen zu machen, denn in der Regel kommt kein Flugbegleiter auf euch zu und fragt euch nach der Bordkarte. Die anderen Passagiere denken ja sowieso, dass dies euer Platz ist. Häufig ist es zwar etwas schwierig, das Handgepäck in den Fächern über euch unterzubringen, da diese kurz vor dem Flug bereits voll sind, doch nach freundlicher Nachfrage ergattert ihr vielleicht sogar einen der Extra-Schränke, die die Flugbegleiter dann zur Verfügung stellen, wenn die Fächer über den Sitzen alle voll sind.

2. Frisches Obst wirkt Wunder


Bei vielen Airlines gibt es mittlerweile ja echt leckeres Essen. Bei Emirates etwa bekommt man immer einen kleinen Salat, ein warmes Gericht und leckeres Dessert, was so manchen Langstreckenflug erleichtern kann! Meistens sieht die Realität jedoch anders aus und ein matschiges Tiefkühlgericht, stellt schon die beste Auswahl dar. Was ihr vielleicht noch gar nicht wisst: Frisches Obst oder ein deftiges Brot dürfen mit ins Handgepäck! Macht euch doch vorab Zuhause ein kleines Lunchpaket mit Obst und etwas Schokolade für die Nerven fertig und freut euch später über die kleine Erfrischung auf eurem Langstreckenflug. Viele Flugzeuge verfügen außerdem inzwischen über Wasserspender, an denen ihr euch selbst bedienen dürft. Deswegen würde ich immer empfehlen, eine leere Flasche mit an Bord zu nehmen, die man einmal auffüllt, sodass man nicht alle 20 Minuten in die Bordküche rennen und nach Wasser fragen muss. Gibt es keinen Wasserspender, könnt ihr auch einen Flugbegleiter höflich um eine Flasche Wasser bitten.



 

3. Das muss dringend ins Handgepäck


Über die Jahre haben wir uns eine Checkliste für’s Handgepäck zusammengesucht, sodass man für jegliche Sitzreihe, Sitzposition, für jede Art von Sitznachbar und Gemütszustand gewappnet ist. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach ein großes Kissen. Falls ihr nämlich eine freie Reihe ergattern könnt, könnt ihr euch gegebenenfalls sogar auf die Sitze legen, euer großes Kissen über die Sitzlehne legen und schon seid ihr in der perfekten Schlafposition. So sieht es jedenfalls in der Theorie aus. In der Praxis haben viele Flugreisende Probleme, im Flugzeug zu schlafen. Verständlich! Leichte Schlaftabletten oder Beruhigungsmittel aus der Apotheke können euch dabei helfen, wenigstens etwas Schlaf zu bekommen. Falls ihr lieber die natürliche Variante versuchen wollt, kann ich euch ruhige Instrumentalmusik oder Meditationsmusik zum Einschlafen wärmstens empfehlen. Vielleicht gibt es auf eurem Flug sogar ein vielseitiges Entertainmentprogramm, an dem ihr rumspielen und entspannende Musik einstellen könnt. Vergesst nicht, ein paar Ohropax und eine Schlafmaske einzupacken. Diese Utensilien helfen euch, zu entspannen und eine (ungestörte) Mütze Schlaf zu bekommen. Alternativ solltet ihr unbedingt ein cooles Buch oder etwas von dem lästigen Papierkram von Zuhause mitnehmen, den ihr dann im Flugzeug abarbeiten könnt.


Checkliste für das Handgepäck:

Kissen oder Nackenrolle
Leere Flasche für Wasser
Frisches Obst & Schokolade
Ohropax & Schlafmaske
ggf. Schlafmittel & Nasenspray
Buch & Zeitschriften
Musik & Kopfhörer
Zahnbürste & -pasta
Deo & Erfrischungstücher
Kuschelsocken & Pullover
Pastillen zum Lutschen
Zahnbürste und Deo


Schon nach zwei Stunden im Flugzeug schmeckt der Mund ja meist nach Pappe. Deswegen braucht ihr definitiv ein paar erfrischende Pflegeprodukte mit an Bord. In einem kleinen Kulturbeutel haben zum Beispiel eine einklappbare Zahnbürste, Mini-Zahnpasta, Erfrischungstücher, Gesichtscreme und Deo Platz. So könnt ihr euch alle paar Stunden mal in die Toilette verziehen und euch etwas frisch machen. Läuft euch häufiger mal die Nase, nehmt am besten ein kleines Nasenspray mit. Nicht nur, um den schier unaufhaltsamen Schnupfenfluss zu stoppen, auch kann das bei Start und Landung häufig ziemlich schmerzen, weil der Druckausgleich mit verstopfter Nase unmöglich ist. Einfach diese Checkliste im Hinterkopf bewahren – dann seid ihr für alles gewappnet!

4. Die richtige Kleidung im Flugzeug


Egal, wie schick ihr euch für den Langstreckenflug macht: Nach 20 Stunden Flug sehen wir eh alle gleich zerknittert aus. Deswegen solltet ihr euch auf Langstreckenflügen lieber eine gemütliche Jogginghose und ein T-Shirt, statt enger Jeans uns Blazer anziehen. Im Flugzeug bewährt sich die lockere, stretchige Hose in jeglicher Sitzposition. Ich würde auch immer einen Pulli oder eine Jacke mitnehmen und ein paar dicke Socken, denn häufig ist es ziemlich kalt im Flugzeug, und durch wenig Bewegung und luftige Klamotten sitzt ihr wenn es hart auf hart kommt 20 Stunden frierend auf eurem Platz.

Auch in jungem Alter kann Thrombose eine gefährliche Rolle spielen. Tendiert ihr dazu, schnell schwere Beine zu kriegen, schmerzen diese bei langem Sitzen und schwellen womöglich an, solltet ihr am besten Thrombosestrümpfe für den Langstreckenflug anziehen. Ja, ich weiß, die sind ziemlich hässlich, aber Krampfadern genau so (und diese könnt ihr nicht einfach am Strandort ausziehen!). Bildet sich nämlich tatsächlich ein Blutgerinnsel in eurem Bein, drohen sogar lebensgefährliche Folgen wie Lungenembolie oder Schlaganfall. Klärt das am besten mit eurem Hausarzt ab, der kann euch da die besten Infos zu geben.

5. Bewegung an Bord


Auch, wenn ihr es euch noch so gemütlich gemacht habt auf eurem Flugzeugsitz, Bewegung muss sein! Alle paar Stunden, zwischen dem Dschungelbuch und der Herr der Ringe Trilogie, solltet ihr euch ruhig mal ein wenig bewegen! Wenn ihr weit hinten sitzt, könnt ihr problemlos ein paar Minuten im Gang stehen, da ist nämlich genug Platz für ein paar Stretchübungen. Ansonsten geht doch nach hinten in die Bordküche oder stellt euch vor einen Notausgang und dehnt euch ein bisschen: Kreisende Fußbewegungen, kreisende Schulterbewegungen, aber auch Fersenheben, die Arme über den Kopf nach rechts und links stretchen… Es gibt zahlreiche Übungen, die auf engem Platz problemlos durchgeführt werden können und das Blut ein wenig besser durch den Körper fließen lassen. Zudem ergeben sich auch immer ein paar nette Gespräche mit Leuten, die grade ähnliches im Sinn haben. Schon vergeht die Zeit etwas schneller und eine neue Handynummer landet im besten Fall in eurem Adressbuch.

Das Team vom Reisebüro Reisefieber wünscht einen guten Flug!

 

 

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Magdalena Wimmer


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