ST. PETERSBURG – Ein Städtetrip in die prunkvolle Zarenstadt

Im Mai 2019 habe ich St.Petersburg bereist - und die Schönheit der Stadt mit all ihrem Prunk, der faszinierenden Geschichte und vor allem die überraschende Freundlichkeit der Russen, hat mich überwältigt.

Zar Peter der Große gab 1703 den Befehl zum Bau einer mächtigen Festungsanlage unweit der Newamündung.
Und heute ist die russische Metropole ein noch etwas unentdecktes Juwel unter den Städtetrips. Verwunderlich, denn die Stadt ist an Superlativen kaum zu überbieten. Eins der größten Museen der Welt, die beeindruckendsten Kirchen Europas und viele prunkvolle Paläste machen einen Städtetrip hierher zu einem echten Erlebnis. Alles ist hier größer und prächtiger – wer hat nicht schon einmal vom berühmten Bernsteinzimmer im Katharinen-Palast und den beeindruckenden Gärten rund um das Schloss Peternhof gehört? Und zudem ist Russlands zweitgrößte Stadt gar nicht so teuer wie man vielleicht denkt und zu bieten hat es eine Menge - sowohl russische Geschichte, Kultur und Architektur, als auch ein ziemlich interessantes Nachtleben.

Die Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten ist lang. Um einen tollen Überblick über die Stadt zu bekommen, lohnt es sich, einen private Guide zu buchen, der euch in seinem Wagen durch die Stadt fährt und die schönsten Ecken zeigt. Diese Guides kosten oft nicht viel und bringen euch in bestem Deutsch die Geschichte der Metropole näher. Je nach Laune könnt ihr außerdem private Führungen durch die wichtigen Museen buchen, dann ist es etwas leichter, die vielen Eindrücke der Stadt zu verarbeiten.

Nun erwarten euch die schönsten Bauwerke St. Petersburg. Vor dem Sightseeing solltet ihr euch aber noch einmal richtig stärken.
  Beispielsweise mit einer Pirogge. Das sind gefüllte Teigtaschen und die besten gibt es meiner Meinung nach im Stolle auf dem Nevsky Prospekt 11. Aber egal was und wo - das kulinarische Angebot in Russland ist unverhofft köstlich!

Hohe, mit Stuck beschmückte Decken, prunkvolle Säle, Kronleuchter und weltberühmte Kunstwerke: Die Eremitage wird als eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt gehandelt. Wir haben hier einen halben Tab verbracht und waren wirklich beeindruckt.

Peterhof – das russische Versailles. Am Finnischen Meerbusen wurde die riesige Parkanlage im Stil von Versailles mit einem prunkvollen Palast errichtet. Spaziert durch den weitläufigen Park und bestaunt die unzähligen Fontänen, Springbrunnen und märchenhaften Gärten. Danach fahren wir nach Puschkin. Auch hier trefft ihr auf einen wunderschönen Park und den pompösen Katharinenpalast, der das sagenumwobene Bernsteinzimmer beherbergt.
 

Wir nehmen uns die Zeit und fahren mit der zum Teil beeindruckend prunkvoll gestalteten Metro kreuz und quer durch die Stadt. Allein dieses unterirdische Stationen sind so prunkvoll gestaltet, dass man nur noch staunen kann. 
Entlang dem Newski Prospekt lässt sich hervorragend schlendern und shoppen, bis die Kreditkarte glüh!

Weiter geht es mit den prunkvollen Gotteshäusern. Diese sind in ganz St. Petersburg verteilt und prägen das Bild der Stadt ungemein. Am berühmtesten ist natürlich die Auferstehungskirche, auch als Erlöser-Kirche bekannt, die mit ihren bunten Kuppeln eines der beliebtesten Postkarten-Motive abgibt. Die Isaak Kathedrale besticht hingegen mit ihrer beeindruckenden Größe, weshalb ihr von ihrem Turm eine wunderbare Panoramasicht habt. Reisefieber Tipp: Die Nikolaus Marine Kathedrale ist meist weniger stark besucht aber ebenfalls wunderschön.


Das Mariinsky und das Alexandrinsky Theater bieten Kulturgenuss auf höchstem Niveau. Was wäre eine Russlandreise ohne einen Besuch in einem der renommierten Theater der Stadt? Schließlich sind die Meister des Balletts hier beheimatet. Tschaikowkys Schwanensee ist eines der berühmtesten Werke, das die Bühnen dieser Welt bereits gesehen hat.

Als der Vorhang hochgeht, sitzen wir mit großen Augen da. Die ganze Stadt hat uns den Atem verschlagen und ich kann nur jedem empfehlen - Einmal im Leben die glanzvolle Zarenstadt zu besuchen.

Der Reisefieber Tipp: Ganz besonders spannend ist ein Besuch Sankt Petersburgs im Sommer zwischen Ende Juni bis Mitte Juli. Denn dann wird es nie richtig dunkel. Sondern ein magischer Schleier, wie viele Einwohner sagen, liegt über der Stadt. Dieses Naturphänomen ist als die weißen Nächte bekannt.

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