Marokko - Eine Reise aus 1001 Nacht

Mein Abenteuer aus 1001 Nacht mit dem Veranstalter Yolo Reisen beginnt in Marrakesch im Oktober 2018.
Nach dem Check-in in unserem landestypischen Riad und einer kleinen Stärkung starteten wir mit unserem Guide unsere Entdeckungstour durch Marrakesch am nahegelegenen Djemma-el-Fna Platz, besser bekannt als Gauklermarkt, dem pulsierendem Herz der Stadt. Wir mischten uns unter die Einheimischen und staunten über die fremden Gewürze, die Farben, die Musik, die Schlangenbeschwörer und Gaukler, denn erst nach Sonnenuntergang verwandelt sich
der Platz zu einem Wirrwar aus unzähligen Geschichtenerzählern, Hennamalern und Verkäufern.

Am nächsten Morgen hieß es früh Aufstehen, um den Trubel Marrakeschs hinter sich zu lassen und nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch das Atlasgebirge das Tal Ait Bouguemenz zu erreichen. Im Tal der Glücklichen, als wir das Berberdorf erreichten, mussten wir noch einen kurzen Fußweg zu unserer Ökolodge zurücklegen, da ein schweres Gewitter einige Straßen für Autos unpassierbar machte. Nach einer kleinen Wanderung durch das Dorf und Umgebung, durften wir eine Association für Frauen besuchen, die Seifen herstellen, als Freizeitbeschäftigung, um sich etwas dazuzuverdienen und da es nicht viele Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb des Dorfes gegeben sind. Nach dem gemeinsamen Couscous Kochen mit der Berberfamilie konnten wir unser Abendessen und den Blick auf den sternenklaren Nachthimmel auf der Terrasse der Lodge genießen.
Nach dem Frühstück haben wir uns von der Gastgeber Familie verabschiedet, verließen das Tal der Glücklichen und machten uns über die Gebirgspässe auf zur Dades Schlucht.

Auch hier mussten wir witterungsbedingt den ein oder anderen Umweg in Kauf nehmen, da einige Gebirgspässe gesperrt waren.
Frisch gestärkt unternahmen wir nach dem Frühstück eine Wanderung in der Dades Schlucht. Wir folgten dem Flusslauf und konnten uns an den grünen Feldern nicht satt sehen. Nach der palmengesäumten Tinghir Oase besuchten wir noch die nahegelegene Todra Schlucht, die wir uns mir ihren tiefroten Steilwänden nicht entgehen lassen wollten. Am Nachmittag erreichten wir den Ort Merzouga am Rande der Sahara und hatten somit die gegenteilige Landschaft im Gegensatz zum Morgen.

Am nächsten Morgen hatten wir noch die Gelegenheit im Nachbardorf bei einer Familie Gnauer Musik zu hören und kamen in den Genuss von Berber Pizza. Am Nachmittag ging es dann unter leichtem Sandsturm auf dem Rücken von Dromedaren in die Wüste zu unserer nächsten Unterkunft, einem Nomadencamp.Wer ein bisschen Aktion wollte, konnte eine der Dünen erklimmen und sich mit einem Sandboard kopfüber die Düne hinunterstürzen. Nach dem Abendessen war die Sonne bereits hinter dem Horziont verschwunden und es zeigte sich die atemberaubende Weite des Sternenhimmels. Wir lauschten der Musik und ließen uns die Sternbilder von den Nomaden erklären, bis uns doch der Schlaf übermannte, entweder im Zelt oder auf der Matratze unterm Sternenhimmel.
Es hieß wieder einmal früh aufstehen, aber es lohnte sich, denn wir hatten die einmalige Chance den Sonnenaufgang in der Wüste über den Dünen zu bewundern.Nach einem leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und machten uns auf dem Rücken der Dromedare wieder auf den Weg nach Merzouga wo unser Bus auf uns wartete, um uns nach Ait Benhaddou zu bringen.Dem ein oder anderen dürfte Aid Benhaddou nicht nur bekannt sein, weil es bereits seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe ist,
sondern auch weil die märchenhafte Kasbah ebenfalls schon oft als Filmset diente, z.B. auch für Games of Thrones.
Am Abend ließen wir den Tag noch mit einem kleine Rundgang durch Ait Benhaddou ausklingen und genossen einen farbenprächtigen Sonnenuntergang. Am nächstem Morgen ging es für uns über den Titi-n'Tichka-Pass zu unserem Ausgangspunkt der Reise nach Marrakesch zurück. Wo wir den Tag, nach der Besichtigung des Bahia Palastes gemütlich mit Bummeln durch die Souks und den Gauklermarkt, zwischendurch mit einem Minztee ausklingen ließen. Am Abreisetag noch etwas Adrinalin zum Schluss.
Es ging mit den Quads etwa 1 1/2 Stunden durch das Umland von Marrakesch, bevor wir nach einer kurzen Dusche Abschied von Marokko nehmen mussten und im Flieger zurück nach Frankfurt saßen.

Aber man kann sich trösten, denn Marokko ist zum Glück nur ein paar Flugstunden von zu Hause entfernt ...

Ihre und Eure Andrea

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